Aktuelle & geplante Projekte
Kindergarten am Stadtgarten
Beschreibung / Ziel:
Der Kindergarten am Stadtgarten ist eines der wichtigsten Sanierungsprojekte der Stadt Emmendingen und steht auf Platz 1 der Prioritätenliste der Großinvestitionen. Ziel ist die nachhaltige Sicherung und Modernisierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes. Nach Feststellung von Rissen im Gebäude und einer anschließenden statischen Untersuchung hat sich gezeigt, dass eine statische Ertüchtigung des Haupthauses notwendig ist.
Kosten
Der Kostenrahmen für den ersten Bauabschnitt beträgt rund 700.000 Euro. Neben der Dachsanierung umfasst dieser Abschnitt nun auch umfangreiche Maßnahmen zur Stabilisierung der Gebäudestruktur. Parallel dazu ist die umfassende Sanierung des Kindergartens mit einem Gesamtvolumen von rund 3,7 Millionen Euro weiterhin Bestandteil der Planungen. Diese weiteren Maßnahmen sind in einem zweiten Bauabschnitt vorgesehen.
Aktueller Stand:
Die Stadt Emmendingen hat Mitte März 2026 mit dem ersten Bauabschnitt, der die Dachsanierung und die statische Ertüchtigung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes umfasst, gestartet. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist für Ende 2026 geplant.
Im Rahmen der statischen Ertüchtigung erhalten die Kellerräume einen neuen Betonboden. Zusätzlich wird um das Gebäude ein Ringgurt aus Beton verlegt, um die Standsicherheit langfristig zu gewährleisten.
Der vorhandende Beauantrag umfasst neben dem ersten, auch den zweiten Bauabschnitt. Dieser beinhaltet die Sanierung des Nebengebäudes sowie den Neubau eines Zwischenbaus. Für diesen zweiten Bauabschnitt gibt es derzeit noch keinen verbindlichen Zeitplan.
Die Bauarbeiten erfolgen grundsätzlich im laufenden Kindergartenbetrieb. Einschränkungen lassen sich jedoch nicht vollständig vermeiden.
Verkehrliche Einschränkungen:
Für die Dauer der Bauarbeiten muss in der Straße Am Stadtgarten entlang des Grundstücks Nr. 7 ein absolutes Park- und Halteverbot eingerichtet werden. Dieses gilt für den Zeitraum vom 16. März 2026 bis 30. November 2026. Hintergrund ist die sehr schmale Erschließungsstraße, die als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit für größere Fahrzeuge endet. Die ausgewiesene Park- und Halteverbotszone wird benötigt, um Baumaterialien anliefern zu können, Handwerkerfahrzeuge abzustellen und gleichzeitig die Durchfahrt für Anwohner sicherzustellen.
Außerdem:
Das Gebäude ist 133 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Die Sanierungsmaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.
Im Zuge der Dachsanierung müssen große Teile des Dachstuhls erneuert werden. Ziel ist es, möglichst viel der historischen Bausubstanz zu erhalten, gleichzeitig aber die langfristige Nutzbarkeit des Gebäudes sicherzustellen.
Die Dachsanierung ist dringend erforderlich, da es bereits vor über einem Jahr zu erheblichen Schäden durch Feuchtigkeit gekommen ist, die bislang nur provisorisch behoben werden konnten.
Beschlüsse:
- 20. Januar 2026: TA beschließt Bauantrag
