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Chancengleichheit

Chancengleichheit in Emmendingen

Hier finden Sie Informationen, Beratung und Vernetzung rund um das Thema Chancengleichheit, Antidiskriminierung und Gleichstellung von Frauen und Männern.

Seit 2018 engagiert sich in Emmendingen die Chancengleichheitsbeauftragte der Stadt, Katharina Katt, für Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern und den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.

Die Chancengleichheitsbeauftragte

  • setzt Projekte und Maßnahmen zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Kommune um
  • bietet individuelle Information und Beratung bei Benachteiligungen
  • macht gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um Diskriminierung entgegenzuwirken
  • kooperiert mit vielfältigen Beratungsstellen, Initiativen und Vereinen, die sich für Chancengleichheit und Gleichstellungsthemen einsetzen und in diesem Bereich tätig sind
  • wirkt innerhalb der Stadtverwaltung auf Chancengleichheit bei den Mitarbeitenden hin

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Hinweise, Veröffentlichungen und Donwloads rund um das Thema Chancengleichheit.

Internationaler Frauentag Emmendingen 2021: Aufruf zum Mitmachen

Weltweit wird am 8. März 2021 der Internationale Frauentag gefeiert. Auch im Landkreis und in der Stadt Emmendingen und soll wieder ein Programm mit allen Aktivitäten „rund um den Frauentag“ zusammengestellt werden.

In diesem zweiten „Corona-Jahr“ ist alles anders: Es wird im März noch nicht möglich sein, Präsenzveranstaltungen anzubieten. Aber vielleicht gibt es dennoch spannende Angebote von und für Frauen und Mädchen, z.B. online oder im Freien?

Wer also im Aktionsmonat März eigene frauen- und mädchenspezifische Aktivitäten anbieten oder ein Regelangebot für Frauen und Mädchen bewerben will, kann sich gern bis spätestens 25. Januar 2021 melden bei:

oder

Es wäre schön, wenn vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie ein Frauennetzwerk vor Ort sichtbar wird.

Gewalt gegen Frauen: Beratungsangebote in Emmendingen

Am 25. November ist es wieder so weit: Alljährlich soll mit dem von der UN-Generalversammlung 1999 initiierten Gedenktag das öffentliche Interesse auf die Gewalt gegen Frauen gelenkt werden und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt rücken.

Umfragen zeigen, dass jede vierte bis dritte Frau in Deutschland von Gewalt betroffen ist. Viele Frauen erleben diese an einem Ort, an dem sie sich eigentlich sicher fühlen sollten: im eigenen Zuhause. Mit der Corona-Pandemie und der damit verbundenen sozialen Distanz hat sich die Situation für Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, zugespitzt.
Aus diesem Anlass finden Sie hier auf dieser Seite die wichtigsten Anlaufstellen in der Region. Dazu kommt ab Januar 2021 das Angebot einer mobilen Beratung für Frauen in Emmendingen, um den Zugang ortsnah zu erleichtern.
Aufgrund der Situation in der Corona-Pandemie hat der Landkreis entschieden, Modellprojekte zur Erprobung von mobilen Teams der Fachberatungsstellen gegen häusliche und sexuelle Gewalt zu unterstützen. Diese Projekte wurden vom Ministerium für Soziales und Integration vor dem Hintergrund der Pandemie ausgeschrieben, um die ambulante Versorgung von gewaltbetroffenen Frauen insbesondere in ländlichen Räumen zu verbessern. Für Emmendingen heißt das:

Mitarbeiterinnen des Freiburger Frauenhauses werden im Rahmen dieses zusätzlichen Angebots an zwei Vor- und/oder Nachmittagen pro Monat eine ambulante Beratung im Landkreis Emmendingen anbieten. Diese Beratung richtet sich an von häuslicher Gewalt betroffene Frauen, sowie an indirekt betroffene und/oder helfende Dritte aller Geschlechter (u.a. auch Beratungsstellen, Institutionen, Ämter). Es werden auch Beratungen in Fällen drohender Zwangsverheiratung oder bei Stalking durch den (Ex)Partner angeboten. Auch die nachsorgliche Beratung nach einem Frauenhausaufenthalt kann auf Wunsch direkt im Landkreis erfolgen. Die Beratungsorte liegen im Landkreis, u.a. im Stadtgebiet Emmendingen.

Eine Terminvereinbarung ist wochentags von 9 bis 16 Uhr möglich unter Telefonnummer: 0761-31072. Per E-Mail ist die Frauenberatungsstelle unter info(@)frauenhaus-freiburg.de erreichbar.

Wichtige Kontakte als PDF

 

Broschüre zu den Rechten von Mini-Jobberinnen erhältlich

Auf den ersten Blick gerade für Frauen eine gute Idee: Mini-Job annehmen, Haushaltskasse aufbessern und all das mit Familie und häuslichen Verpflichtungen „unter einen Hut bringen“. Auf den zweiten Blick geraten Mini-Jobberinnen allerdings oft ins berufliche Abseits, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen. Die aktuelle Corona-Situation trifft geringfügig Beschäftigte besonders hart. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Krise kaum gesunken ist, haben nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bundesweit 13 Prozent der weiblichen Beschäftigten ihren Mini-Job verloren.

Um über die Rechte von geringfügig Beschäftigten aufzuklären und um weitere Infos zum Thema „Minijob“ bereitzustellen, haben die Chancengleichheitsbeauftragte der Stadt Emmendingen, Katharina Katt, und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Yvonne Baum, gemeinsam mit anderen regionalen Akteurinnen eine Broschüre herausgebracht. Baum und Katt betonen: „Mini-Jobberinnen sollten ihre Rechte kennen. Gleichzeitig bestärken wir Frauen darin, eine existenzsichernde Tätigkeit nicht aus den Augen zu verlieren“.

Die Broschüre wird auf Wunsch kostenfrei zugeschickt, kann aber auch hier heruntergeladen werden: Broschüre als PDF

Geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung

Die Stadtverwaltung Emmendingen möchte zukünftig Texte verwenden, mit denen sich alle Menschen angesprochen fühlen und sich wiederfinden. Aus diesem Grund hat die Chancengleichheitsbeauftragte einen Flyer mit Empfehlungen erstellt, die dabei helfen, Formulierungen für eine faire Sprache zu finden.

Damit Verwaltungstexte der Stadt Emmendingen alle Personen einbeziehen, sollen zukünftig allgemeine Formulierungen (z.B. "Mitarbeitende") verwendet werden. Ist dies nicht möglich, so sollte der Unterstrich "_" zwischen der männlichen und weiblichen Form (z.B. "Bürger_innen") verwendet werden.

Flyer für geschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung als PDF