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Fahrradfahren in Emmendingen

Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Emmendingen

Die Stadt Emmendingen hat das Büro BrennerPlan GmbH Stuttgart mit der Erstellung eines Verkehrsentwicklungsplanes für das Stadtgebiet beauftragt. In einem Verkehrsentwicklungsplan wird der Ist-Zustand innerhalb einer Stadt- und Verkehrsplanung erfasst und analysiert. Der abgeschlossene Verkehrsentwicklungsplan stellt dann die Grundlage für künftige Planungen dar.

Das beauftragte Büro hat eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt: Alle verfügbaren Verkehrsuntersuchungen und sonstigen relevanten Planungen wurden erfasst. Es liegen nunmehr Informationen zum Radverkehr, zur Unfallanalyse und zum Öffentlichen Nahverkehr vor.

Am 22. Januar 2020 fand die öffentliche Vorstellung des Verkehrsentwicklungsplans im Rathauses statt.

Hier können Sie den Verkehrsentwicklungsplan mit allen Anlagen herunterladen.

Emmendinger Radverkehrskonzept

Die Stadt Emmendingen hat sich zur Aufgabe gemacht, die Radwege weiter zu optimieren und das Radverkehrsnetz auszubauen. Da das Fahrradfahren oftmals auf der Fahrbahn sicherer ist als auf kombinierten Geh- und Radwegen, werden zukünftig verstärkt Radfahrstreifen auf der Fahrbahn und Querungshilfen an Kreisverkehren oder Fahrbahnmarkierungen an Kreuzungspunkten eingerichtet.
Das 2014 erstellte Radverkehrskonzept enthält u. a. ein Radwegenetz mit Haupt- und Nebenrouten.

Hier finden Sie die Karte des geplantes Radverkehrsnetzes Emmendingen.

Eine umfangreiche Maßnahmenliste soll Lücken im vorhandenen Radwegenetz schließen, Gefährdungs- und Konfliktpunkte beseitigen und neue Wegebeziehungen ermöglichen.

Zielsetzung des Konzeptes ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit des Radverkehrs und die weitere Steigerung der Attraktivität dieser umweltfreundlichen Mobilität.

Umsetzung des Radwegekonzepts

Mit dem Umbau Kreuzung Kaiserstuhlstraße/Freiburger Straße wurde die Radverkehrsverbindung vom Stadtteil Bürkle-Bleiche bzw. dem neuen Baugebiet Ramie in Richtung Stadtmitte ausgebaut.  Auf der Fahrradaufstellfläche vor der Ampel können Radfahrerinnen und Radfahrer entweder direkt über die Brücke in die Stadtmitte fahren oder sicher vor dem Autoverkehr links abbiegen und dann weiter zum Festplatz bzw. auf die Südwestseite des Bahnhofs zu fahren. Ein indirektes Abbiegen über zwei Signalanlagen mit entgegenkommenden Rad- und Fußverkehr wird somit nicht mehr nötig.

Für den gesamten Streckenabschnitt der L 186 (Franz-Josef-Baumgarter-Straße/Kollmarsreuter Straße und Hauptstraße) hat die Stadt eine detaillierte Radverkehrsplanung erstellen lassen, die der Stadtrat schon Ende 2015 beschlossen hat. Da es sich um eine Landesstraße handelt, muss das Land als Straßenbaulastträger weitgehend die Kosten übernehmen. Die Stadt hofft auf baldige Aufnahme in das Radwegeprogramm des Regierungspräsidiums Freiburg.

Ein weiterer Baustein des Radverkehrskonzepts: Die Kreuzung Wiesenstraße/Rosenweg im Bürkle-Bleiche stellt eine Schnittstelle im Radverkehrsnetz der Stadt dar und weist ein hohes Radverkehrsaufkommen auf. Deshalb empfiehlt das Radverkehrskonzept einige Verbesserungen an diesem Knotenpunkt.

Es wurden nun neue Fahrstreifen-Markierungen und Aufstellflächen für Radfahrende vor der Ampel geschaffen. Die Markierungen für den Radverkehr sollen dazu beitragen, Fehlverhalten zu minimieren und den Radverkehr am Knotenpunkt sicherer zu machen. Die Ampel wird so angepasst, dass die Hauptrichtung (Wiesenstraße) lange Grün erhält. Die Ampelanlage erkennt aus der Nebenrichtung des Rosenweges frühzeitig alle Verkehrsteilnehmer_innen, d.h. auch den Radverkehr, sodass diese mit sehr kurzen Wartezeiten nur bei tatsächlichem Bedarf Grün erhalten.

Ein weiterer Teil des Radwegekonzepts betrifft die Abstellanlagen für Fahrräder. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Unterseite.

Emmendingen besitzt drei Fahrradstraßen: Karl-Bautz-Straße, Neubronnstraße und Furtmattenweg. Was das bedeutet, lesen Sie im Flyer Fahrradstraßen.

Emmendingen als fahrradfreundliche Stadt ausgezeichnet

Am 9. April 2019 wurden in Berlin die fahrradfreundlichsten Städte ausgezeichnet – basierend auf dem ADFC-Fahrradklima-Test von 2018:

Emmendingen ist mit dem 1. Platz bundesweit als bester „Aufholer“ in Sachen Fahrradfreundlichkeit bei den 20.000 bis 50.000 Einwohner-Städten ausgezeichnet worden.

Bei der Umfrage besonders hervorgehoben wurden die Verbesserungen im Vergleich zum Jahr 2016: Positiv bewerteten die Teilnehmenden, dass Radfahrende in Emmendingen als Verkehrsteilnehmer_innen akzeptiert werden, falsch parkende Autos auf Radwegen kontrolliert werden und das Fahrrad als Verkehrsmittel in jüngster Zeit stark gefördert wurde. Auch das Stadtzentrum sei in Emmendingen gut mit dem Fahrrad erreichbar.

Verbessert werden sollte laut Umfrageergebnis das Angebot an öffentlichen Leihfahrrädern und die Werbung und Berichterstattung zum Radverkehr.

Der ADFC-Fahrradklima ist die größte Umfrage zur Zufriedenheit der Radfahrenden weltweit. 2018 haben rund 170.000 Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt. In die Wertung gekommen sind 683 Städte und Gemeinden. Drei Viertel der Befragten sind sowohl Rad-  als auch Autofahrende und kennen somit beide Perspektiven. 

Mehr Sicherheit für Radfahrende

Immer mehr Menschen steigen für alltägliche Fahrten auf das Fahrrad um. Leider hat das auch zur Folge, dass die Unfallzahlen mit Radfahrenden steigen. Diese Unfälle zählen zu den folgenschwersten für Radfahrende.

Deshalb hat sich die Stadt Emmendingen gemeinsam mit den Stadtwerken entschlossen, die größeren Arbeitsfahrzeuge und alle Stadtbusse mit einem Hinweis-Aufkleber auszustatten, die Radfahrende auf den sogenannten toten Winkel aufmerksam machen. Die Aufkleber sorgen für mehr Verkehrssicherheit und sind von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) speziell für Kleinlaster, Busse und Lkws gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg und mit einer Förderung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg entwickelt worden.

Der Aufkleber wird am Heck der Fahrzeuge angebracht und warnt Fahrradfahrer_innen direkt im Verkehrsgeschehen, dass sie sich in den toten Winkel des Fahrzeugs begeben. Die Aufkleber sind auch für Speditionen, Logistiker und Unternehmen mit Fuhrparks gedacht – Emmendinger Unternehmen können diese bei der Wirtschaftsförderin der Stadt Emmendingen, Petra Mörder per E-Mail unter Angabe der Größe (21x21 cm oder 33x33 cm) und der Anzahl anfordern, E-Mail: p.moerder(@)emmendingen.de