Stadt Emmendingen (Druckversion)

Projekt „Baumfreundschaften“

Um die Versorgung der Stadtbäume noch besser zu machen, bietet die Stadtverwatung mit dem Projekt „Baumfreundschaften“ eine Gieß-Patenschaft an.
WICHTIG: Sie müssen sich zu nichts verpflichten: Als Baumfreundin oder Baumfreund können Sie „Ihren“ Straßenbaum ganz nach Ihren Möglichkeiten verwöhnen.Die Bäume werden es Ihnen danken.

Wenn Sie ihre „Baumfreundschaft“ anmelden wollen, können Sie sich im Geodaten-Informationssystem der Stadt Emmendingen (BürgerGIS) einen Baum für Ihre „Baumfreundschaft“ aussuchen.
Auf einer detaillierten Karte finden Sie alle städtischen Bäume verzeichnet: https://ingradaweb.info/emmendingen/buergergis.
Sie nennen uns den genauen Standort und wir vermerken die „Baumfreundschaft“ und kennzeichnen den Baum im BürgerGIS.

Die Stadtverwaltung kümmert sich um rund 5.500 Bäume verschiedenster Baumarten und aller Altersstufen in Straßen und Parks. Im Sommer ist ein Team des Zentralen Betriebshofs der Stadt Emmendingen täglich mit zwei Gießwagen unterwegs, um die Pflanzen und Bäume am Straßenrand und in den Anlagen zu bewässern. Doch in sommerlichen Hitzeperioden reicht das nicht mehr aus. Auch bei uns vor der Haustür macht sich der Klimawandel bemerkbar. Dieses Jahr regnet es zwar deutlich mehr, doch selbst im Wald leiden Bäume unter Hitzestress und wenn es zu trocken wird, ist die Vitalität unserer Stadtbäume gefährdet.

Wassermangel schwächt die Bäume und macht sie anfälliger für einen Schädlings- oder Pilzbefall. Hier können Sie uns unterstützen!

Das Wichtigste: Viel gießen!
Junge Bäume werden von der Stadtverwaltung in den ersten drei Jahren intensiv gegossen und über Speichersäcke kontinuierlich mit Wasser versorgt. Derzeit hängen an knapp 80 Jungbäumen grüne Wassersäcke. Gerade junge Straßenbäume leiden im Hochsommer unter extremen Temperaturen, weil sie noch keine tiefe Wurzeln haben und auf das Gießen angewiesen sind. Die Stadtverwaltung versorgt Jungbäume mit ca. 150 Litern Wasser pro Woche, aber auch kleinere Mengen von Wasser können unterstützend wirken – gerne können Sie als Anlieger_in den Wassersack bei Bedarf auffüllen. Übrigens: Ein Baum „trinkt“ nicht weniger, wenn er älter wird. Er kann sich dann aber über seine tiefreichenden Wurzeln besser selbst versorgen.

Auch das freut den Baum: Das Beet sauber und locker halten
Leider werden die Baumscheiben oft als Abstellplatz für Sperrmüll, Mülleimer sowie Fahrräder und Autos benutzt. Die Rinde, besonders der Jungbäume, ist empfindlich und auch durch Bodenverdichtungen können bleibende Schäden entstehen. Auch Streusalz, chemischen Pflanzenschutzmittel und das Düngen des Bodens können den Bäumen schaden. Sauberkeit ist wichtig, damit keine schädlichen Stoffe in die Erde eindringen. Hier können Sie den Bäumen das ganze Jahr über etwas Gutes tun.
Für die Wurzeln des Baums ist Bodenluft genauso wichtig wie Wasser. Ihr Baum freut sich, wenn Sie die Erde um ihn herum acht bis zehn Zentimeter tief vorsichtig auflockern.
Bitte beachten:

  • Ältere Baumstandorte können ohne Beschädigung der Wurzelbereiche nicht mehr tief aufgelockert werden.
  • Jungbäume, die in ein spezielles Baumsubstrat gepflanzt wurden, benötigen kein Auflockern des Bodens.

Bitte fragen Sie im Zweifelsfall einfach bei der Stadtverwaltung nach, wie Sie dem Baum zusätzlich etwas Gutes tun können.

   
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