Neues aus Emmendingen
„Mein Körper gehört mir“ an Emmendinger Grundschulen
Die Schulsozialarbeiter der Stadt Emmendingen organisieren in diesem Schuljahr erneut die Durchführung des Präventionsprogramms „Mein Körper gehört mir“ der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück an allen Emmendinger Grundschulen. Das Programm richtet sich an die dritten und vierten Klassen und thematisiert den Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt.
Zwei Theaterpädagogen oder Theaterpädagoginnen besuchen jede Klasse an drei Terminen im wöchentlichen Abstand. In altersgerechten Theaterszenen werden unter anderem Ja- und Nein-Gefühle, Grenzüberschreitungen, gute und schlechte Geheimnisse sowie Gefahren im Internet behandelt. Eine zentrale Botschaft des Programms ist, dass Kinder Nein sagen dürfen und sich Hilfe holen sollen, wenn sie sich unwohl fühlen.
Ein weiterer Bestandteil ist die kindgerechte Erklärung von sexuellem Missbrauch. Den Kindern wird vermittelt, dass die Schuld dafür immer bei der erwachsenen Person liegt und dass es wichtig sein kann, mehrere Ansprechpersonen einzubeziehen, um Hilfe zu erhalten. Ergänzend erhalten die Kinder praktische Handlungshilfen sowie eine Visitenkarte mit der kostenfreien und anonymen Telefonnummer der „Nummer gegen Kummer“.
Zum Projekt gehört außerdem ein Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte, der Einblicke in die Theaterszenen gibt und den Austausch über die Inhalte unterstützt.
Die Finanzierung des Projekts in Höhe von über 13.000 Euro wird durch Spenden der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, von GeSchE – Gesprächsraum Schule Emmendingen e.V., des Fördervereins Sicherer Landkreis e.V., der Oberle-Stiftung sowie der Volksbank Breisgau Nord ermöglicht.
Der nächste Elternabend findet am Montag, 9. Februar, 19 Uhr, in der Steinhalle statt.
