Neues aus Emmendingen
Fritz-Boehle-Schule wird zur Gemeinschaftsschule
Die Emmendinger Fritz-Boehle-Schule wird zum Schuljahr 2026/27 zur Gemeinschaftsschule weiterentwickelt, das hat das Regierungspräsidium in Abstimmung mit dem Kultusministerium auf Antrag der Stadt Emmendingen beschlossen. Die Fritz-Boehle-Schule ist aktuell eine Werkrealschule, dieser Bildungsgang wird durch die Neuerung aufgehoben, die bisherigen Klassen verbleiben in ihrem Bildungsgang.
Die Gemeinschaftsschule zeichnet sich insbesondere durch ein gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Leistungsniveaus aus. Sie ermöglicht längeres gemeinsames Lernen ohne frühzeitige Festlegung auf einen bestimmten Bildungsgang. Individuelle Förderung, differenzierte Lernangebote sowie das Arbeiten auf unterschiedlichen Niveaustufen stehen im Mittelpunkt. Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen und ihnen entsprechend ihrer Fähigkeiten verschiedene Bildungsabschlüsse zu ermöglichen. Kinder, die im September 2026 in die 5. Klasse eingeschult werden, starten in den ersten Gemeinschaftsschuljahrgang.
Grundlage für diese Weiterentwicklung war die entsprechende Bewilligung durch das Kultusministerium. Schulträgerin und Schule freuen sich über diese Entscheidung und sehen darin einen wichtigen Meilenstein. Sie stellt den vorläufigen Abschluss eines intensiven, gemeinsam gestalteten Entwicklungsprozesses dar, an dem viele Beteiligte engagiert mitgewirkt haben.
Gleichzeitig ist allen Verantwortlichen bewusst, dass mit der Genehmigung nun ein neuer Abschnitt beginnt: Die konkrete Ausgestaltung und Einführung der Gemeinschaftsschule wird in den kommenden Monaten und Jahren mit großer Sorgfalt und im engen Austausch weiter vorangetrieben.
Die Fritz-Boehle-Schule und die Stadtverwaltung freuen sich darauf, den Familien der Stadt weiterhin ein zeitgemäßes und leistungsdifferenziertes Bildungsangebot machen zu können, das individuelles Lernen stärkt und vielfältige Bildungswege eröffnet.