Stadt Emmendingen (Druckversion)

Kitas - Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Die Kitas sind im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet.

Testpflicht in städtischen Kindertagesstätten seit Montag, 19. April 2021: Für die 3- bis 6-Jährigen erhalten alle Eltern die sogenannte „Lolli-Schnelltests“ in den jeweiligen Einrichtungen ausgehändigt und können ihre Kinder zweimal die Woche bequem zu Hause testen.

Die Lutschtests werden aufgrund der Testung im Mund besonders gut von Kindern angenommen. Das häusliche Umfeld soll dazu beitragen, die Testungen so angenehm wie möglich zu machen. Im Anschluss geben die Eltern eine Bestätigung über die erfolgte negative Testung in der Einrichtung ab. Ohne Bestätigung eines negativen Schnelltests durch die Erziehungsberechtigten ist eine Betreuung ab Montag, 19. April 2021, in den städtischen Einrichtungen nicht mehr möglich. Wer Hilfe bei den Tests benötigt, kann sich an die zuständige Kitaleitung wenden. Eine verpflichtende Testung von Kindern unter drei Jahren ist vorerst nicht vorgesehen.

Seit Montag 26. April 2021 bis voraussichtlich 30.07.2021 gilt in allen Kindertagesstätten in Emmendingen diese Testpflicht für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Es werden auch dort die sogenannten „Lolli – Schnelltests“ eingesetzt. Eine verpflichtende Testung von Kindern unter drei Jahren ist vorerst nicht vorgesehen.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Kindertagesstätte.

Stand der Informationen: 28. Juni 2021

Wie findest Du raus, ob Corona Dich erwischt hat?

Mach einfach einen Test. Die Schnecke zeigt Dir, wie der Lolli-Test geht:

  1. Wattestäbchen aus der Verpackung holen
  2. auf Deine Zunge legen und wie an einem Lolli lutschen
  3. Stäbchen in der Flüssigkeit drehen
  4. drei Tropfen auf den Teststreifen geben
  5. 15 Minuten warten
  6. Ergebnis an den Strichen sehen

Wie gestaltet sich die Gebührenerhebung für städtische Kinderbetreuung während der Kita- und Schulschließung bis 21.02.2021?

Für die Gebührenerhebung in städtischen Betreuungseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Schulkindbetreuung) gilt für die Zeit der Kita- und Schulschließungen vom 16.12.2020 bis voraussichtlich 21.02.2021 folgendes:

Ihr Kind war im oben genannten Zeitraum nicht zur städtischen Notbetreuung angemeldet:

  • Für die Betreuungstage sind keine Gebühren fällig.
  • Die von Ihnen gezahlten Beiträge werden Ihnen anteilig zurückerstattet.
  • Für Februar 2021 hat die Stadtverwaltung keine Betreuungsgebühr eingezogen.
  • Sofern Sie die Beiträge per Dauerauftrag gezahlt haben, werden wir diese bei der Abrechnung berücksichtigen.

Ihr Kind war in dem genannten Zeitraum zur städtischen Notbetreuung angemeldet:

  • Für die Zeit, in der Ihr Kind angemeldet war, werden Gebühren fällig. Diese basieren auf dem bestehenden Betreuungsvertrag.
  • Wenn Ihr Kind am Mittagessen teilgenommen hat oder das Essen nicht vorab storniert wurde, wird der Essensbeitrag erhoben.

Nach Beendigung der Schließung erhalten Sie einen Gebührenbescheid, der berücksichtigt

  • ob und wann städtische Notbetreuung in Anspruch genommen wurde,
  • welche Gebühren Sie bereits gezahlt haben
  • und welche Gebühren Sie gegebenenfalls zurückerstattet bekommen.

Wie gestaltet sich die Gebührenerhebung für städtische Kinderbetreuung ab 22.02.2021?

Für die Gebührenerhebung in städtischen Betreuungseinrichtungen (Krippe, Kindergarten) gilt für die Zeit des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab 22.02.2021 folgendes:

  • Für Februar 2021 hat die Stadtverwaltung keine Betreuungsgebühr eingezogen.
  • Für die letzte Betreuungswoche (22.-26.02.2021) werden anteilig Gebühren fällig.
  • Sie erhalten für die Zeit vom 16.12.2020 bis 26.02.2021 einen Gebührenbescheid, der berücksichtigt
    - ob und wann Ihr Kind zur städtischen Notbetreuung angemeldet war,
    - welche Gebühren Sie bereits gezahlt haben und
    - welche Gebühren Sie gegebenenfalls zurückerstattet bekommen.
  • Ab März 2021 werden wieder die regulären Gebühren auf Basis des bestehenden Betreuungsvertrages fällig.

Gibt es Abstandsregeln oder eine Maskenpflicht in der Kita?

  • Mitarbeiter_innen und Erwachsene müssen untereinander 1,5m Abstand halten, aber nicht zu Kindern. 
  • Kinder müssen keinen Abstand zu anderen Kindern einhalten.
  • Die Kita-Gruppen werden in den Einrichtungen voneinander getrennt und werden möglichst nicht durchmischt.
  • Es gibt keine allgemeine Maskenpflicht für Kitas durch das Land Baden-Württemberg. Verantwortlich sind die Träger, die eigene Regeln z.B. zum Schutz der Mitarbeiter_innen erlassen können.

Welche Regeln gibt es, wenn Familien Kontakt zu Infizierten hatten oder Symptome zeigen?

  • Kinder dürfen nicht kommen, wenn sie selbst oder ihre Eltern oder andere Personen aus ihrem Haushalt krank sind. Außerdem dürfen sie nicht kommen, wenn sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu infizierten Personen hatten.
  • Kinder müssen bei Krankheitsanzeichen sofort abgeholt werden.

Gibt es Änderungen bei den Betreuungszeiten?

  • Ja, es kann zu Änderungen kommen. Bitte informieren Sie sich in Ihrer Kita.

Gibt es Änderungen bezüglich Räumen, Gruppengrößen und Personalschlüssel?

Kitas dürfen voraussichtlich bis Sommer 2021 zusätzliche Räume nutzen, die Gruppengröße ändern oder weniger Personal einsetzen, um das Angebot aufrechtzuhalten beziehungsweise die Hygienevorschriften einhalten zu können.

Sind Neuaufnahmen wieder möglich?

  • Neuaufnahmen und Eingewöhnungen sind wieder möglich. Bitte informieren Sie sich in Ihrer Kita.

Wie lange gelten die derzeitigen coronabedingten Regelungen in den Kitas?

  • Die neuen Regeln sollen auch für das Kitajahr 2020/21 gelten, also bis zum Sommer 2021.
  • Es kann aber je nach Infektionsgeschehen wieder zu Einschränkungen oder weiteren Erleichterungen kommen.

Mein Kind gehört zu einer Risikogruppe. Was gilt für uns?

  • Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflegestelle für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist. Die Einrichtung kann eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangen.

Entschädigungsansprüche bei angeordneter Quarantäne

Der Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz besteht inzwischen auch bei Absonderungsanordnungen gegenüber einem (einzelnen) Kind, unabhängig davon, ob ein Zusammenhang mit der Einrichtung gegeben ist. Der Entschädigungsanspruch wird zudem erst zum 01.04.2021 (statt 31.12.2020) wieder außer Kraft treten.

Merkblatt des Ministeriums (Stand: 01.12.2020)

 
http://www.emmendingen.de//rathaus-service/aktuelles/corona-virus/informationen-zur-betreuung-in-kitas