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Stadtentwicklung

Bürgerbeteiligung: Wie soll das Emmendingen der Zukunft aussehen?

Wie und wo wollen wir wohnen, wo sind schützenswerte Grünzonen oder andere Freiflächen, die zu erhalten sind? Wo sollen unsere Arbeitsplätze liegen und wo die dazugehörigen Gewerbeflächen?

All das sind wichtige Fragen, die wir beantworten müssen. Mit „wir“ meine ich aber nicht nur die Stadtplaner im Rathaus, sondern an erster Stelle Sie als Einwohnerin oder Einwohner Emmendingens. Die Einwohnerschaft kann und soll sich aktiv beteiligen und ihre Anliegen, Sichtweisen und Erfahrungen in einer Perspektivwerkstatt einbringen. Denn eine Stadt ist vor allem ein Ort zum Wohnen, Arbeiten, Lernen und Leben.
Zwischen denen, die dringend Wohnraum suchen, und denen, die gut versorgt sind, müssen Kompromisse gefunden werden. Lösungen, die unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und zugleich den Naturschutz angemessen berücksichtigen.
Flächen sind ein kostbares und begrenztes Gut. Wie wir es einsetzen, wird im sogenannten Flächennutzungsplan geregelt. Ein wichtiges Ziel der Perspektivwerkstatt ist es deshalb, Empfehlungen für den neuen Flächennutzungsplan ab 2020 zu entwickeln.
Nach der Auftaktveranstaltung wurden nun bis Juli 2017 in den beiden Perspektivwerkstätten gemeinsame Empfehlungen erarbeitet, über die der Stadtrat berät und nach der Sommerpause abschließend entscheidet.

Ihr Oberbürgermeister Stefan Schlatterer

Zweite Perspektivwerkstatt am Freitag, 19. Mai

Am Freitag, 19. Mai 2017 fand in der Steinhalle Emmendingen von 16 bis 20 Uhr die zweite Perspektivwerkstatt im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Flächennutzungsplan Emmendingen statt.

Rund 70 Teilnehmende befassten sich in neun Arbeitsgruppen vertiefend mit den Ergebnissen der ersten Perspektivwerkstatt vom April 2017. Nach 4-stündiger intensiver Arbeit standen zu den einzelnen Themenbereichen Aussagen für die Bürgerempfehlung zum Flächennutzungsplan fest.

Nach der Sommerpause werden die Ergebnisse der Perspektivwerkstatt dem Stadtrat in öffentlicher Sitzung vorgestellt und übergeben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Protokoll der zweiten Perspektivwerkstatt

Anlage zum Protokoll

 

Erste Perspektivwerkstatt am Samstag, 1. April

Von den rund 100 angemeldeten Personen kamen am Samstag ca. 90 zur ersten Perspektivwerkstatt, die Bürgerbeteiligung zum Thema Wachstum und Bebauung, in die Steinhalle. Gemeinsam mit den Moderatorinnen des Büros GRiPS erarbeiteten die Bürgerinnen und Bürger in neun Arbeitsgruppen Vorschläge und Fragestellungen zu den verschiedenen Themen, wie Verkehr, Natur- und Umweltschutz und soziale Infrastruktur.

Viele Anregungen stammten aus der öffentlichen Auftaktveranstaltung. Hinzu kamen einige neue Ideen und Fragen, auf die es bei der zweiten Werkstatt  möglichst Antworten geben soll.

In der zweiten Perspektivwerkstatt am 19. Mai werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Empfehlungen für den neuen Flächennutzungsplan ausarbeiten, um diese dann dem Stadtrat in öffentlicher Sitzung zu übergeben.

Die Stadtverwaltung bedankt sich herzlich bei den engagierten Bürgerinnen und Bürger, die ihre Freizeit genutzt haben, um am Beteiligungsprozess so produktiv mitzuwirken.

 
 
 

Öffentliche Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 16. März

Über 200 Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, um am Donnerstag an der öffentlichen Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung teilzunehmen.

Die unabhängige Beteiligungsexpertin Ute Kinn vom Ettlinger Büro Grips moderierte den Abend.

Nachdem Oberbürgermeister Stefan Schlatterer die Anwesenden begrüßte und kurz in die Thematik eingeführt hatte, kamen die verschiedenen Experten zu Wort. Fachbereichsleiter Rüdiger Kretschmer erläuterte den Verfahrensablauf zum Flächennutzungsplan und die gesetzlichen Grundlagen. Danach stellte Pablo Rischard vom Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung die Ergebnisse der aktuellen Bürgerbefragung 2016 vor und ging speziell auf das Thema Wohnen ein.

Im Anschluß stellte die Wirtschaftsförderin Petra Mörder noch die Ergebnisse der Unternehmensbefragung der Stadt vor.

Nun waren die Bürgerinnen und Bürger gefragt und konnten an insgesamt sieben Dialogstationen ihre Anregungen, Ideen und Bedenken zum Thema Wohnen und Bebauung aufnehmen lassen.

Nachdem Ute Kinn zu jeder Station eine kurze Zusammenfassung präsentierte, ging der Abend wie geplant um 21:30 Uhr zu Ende.

Präsentationen:

Ziele und Ablauf der Perspektivwerkstatt - Ute Kinn (GRiPS)
Grundlagen des Flächennutzungsplans Emmendingen, Rüdiger Kretschmer (Stadt Emmendingen)
Ergebnisse der Bürgerbefragung 2016 zum Thema Wohnen, Pablo Rischard (ZZE Freiburg)
Ergebnisse der Unternehmensbefragung, Petra Mörder (Stadt Emmendingen)

Protokoll:

Protokoll zur Auftaktveranstaltung - Ute Kinn (GRiPS)

Worum geht es?

Luftaufnahme von Emmendingen
Luftaufnahme von Emmendingen

Emmendingen wächst kontinuierlich seit einigen Jahren und auch die Prognosen zeigen einen Bevölkerungsanstieg voraus. Grund hierfür sind innerdeutsche und globale Zuwanderungen in unsere Region. Der anhaltende Bevölkerungszuwachs zeigt, dass Emmendingen attraktiv ist, stellt die Stadt jedoch vor Herausforderungen. Dazu gehört auch die seit Jahren gestiegene Nachfrage an Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen.

Die künftige Nutzung der Flächen, unter anderem für Wohnungsbau, wird im Flächennutzungsplan festgelegt. Bevor das Verfahren zur Aktualisierung des Flächennutzungsplans Ende des Jahres beginnt, kommt die Bürgerschaft zu Wort.
Informationen über das Planungsverfahren und der vorgesehene Ablauf der Bürgerbeteiligung wurden in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 16. März 2017 vorgestellt. Es wurden offene Fragen, erste Anliegen und Ideen der Teilnehmenden erfasst.
In den beiden Perspektivwerkstätten am 1. April und am 19. Mai 2017 werden dann gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Empfehlungen formuliert, die anschließend dem Stadtrat übergeben werden. Dieser wird die Ideen und Anregungen diskutieren und über das weitere Vorgehen entscheiden.

Flyer zur Perspektivwerkstatt

Hintergrundinformationen zum Flächennutzungsplan

Der FNP stellt dar, wie die Flächen einer Gemeinde zur Zeit und in der Zukunft genutzt werden sollen.
Der FNP stellt dar, wie die Flächen einer Gemeinde zur Zeit und in der Zukunft genutzt werden sollen.

Was ist der Flächennutzungsplan (FNP)?
Der Flächennutzungsplan ist ein umfassender räumlicher Entwicklungsplan einer Gemeinde, der vorgibt, wie der Boden genutzt werden soll. Er regelt also, auch für die Zukunft, wo beispielsweise Wohnflächen und wo Gewerbe entstehen soll. Ein solcher Plan muss immer die verschiedenen Interessen abwägen.

Die Stadt Emmendingen ist Mitglied in der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen (VVG). Diese umfasst die Gemeinden Malterdingen, Teningen, Freiamt, Emmendingen und Sexau. Die VVG beschließt ihren Flächennutzungsplan gemeinsam.

Der letzte Flächennutzungsplan der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen wurde am 14.07.2006 wirksam und kann auf der Homepage der Stadt Emmendingen eingesehen werden.

Wie wird der Flächennutzungplan beschlossen/aufgestellt?
Der Flächennutzungsplan gilt immer für einen bestimmten Zeitraum, meistens zwischen 15 und 20 Jahren. Für die VVG Emmendingen muss also in den nächsten Jahren ein neuer FNP aufgestellt werden. Solch eine Aufstellung dauert in der Regel mehrere Jahre und am Ende muss der Plan von der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft beschlossen werden.

Die Stadt Emmendingen möchte jetzt schon vor Beginn des Verfahrens wissen, welche Schwerpunkte die Emmendinger Bürger setzen möchten und diese Informationen dann in die Neugestaltung des FNP aufnehmen.

Was ist ein Regionalplan?
Der Regionalplan stellt eine überörtliche Planung dar. Er enthält textliche und grafische Darstellungen über die geplanten Nutzungen in einem größeren Gebiet. Damit konkretisiert er die Ziele der Landesplanung. Er wird vom Regionalverband Südlicher Oberrhein erstellt und von der Regionalverbandsversammlung beschlossen und dann vom Wirtschaftsministerium genehmigt. Der Regionalplan ist für nachfolgende Planung innerhalb der Gemeinden und Städte eine verbindliche Vorgabe.

Mehr Infomationen zum Regionalplan

Ihr Kontakt zur Stadtverwaltung

Büro des Oberbürgermeisters
Bürgerreferentin/Bürgerbeteiligung

Sabine Weineck
Zimmer: S202

07641 452-236
07641 452-237
E-Mail schreiben

Aktuelle Termine

Nach der Sommerpause
Vorstellung und Übergabe der Ergebnisse der Werkstatt an den Stadtrat

Flyer zur Perspektivwerkstatt

Im Flyer finden Sie alle Informationen zur Bürgerbeteiligung Perspektivwerkstatt zusammengefasst.