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Klimaschutz & Energie

Emmendingen als GreenITown Modellkommune ausgezeichnet

Steffen Holzmann, Deutsche Umwelthilfe (links) überreicht die Urkunde an Alexander Maier, EDV-Leiter der Stadt Emmendingen.
Steffen Holzmann, Deutsche Umwelthilfe (links) überreicht die Urkunde an Alexander Maier, EDV-Leiter der Stadt Emmendingen.
EDV-Leiter Alexander Maier im Serverraum neben einem neu angebrachten Duschvorhang. Diese günstige und unkonventionelle Maßnahme spart jährlich ein Drittel an Energiekosten.
EDV-Leiter Alexander Maier im Serverraum neben einem neu angebrachten Duschvorhang. Diese günstige und unkonventionelle Maßnahme spart jährlich ein Drittel an Energiekosten.

Anlässlich des Abschlussworkshops am 12.10.2017 überreichte Steffen Holzmann von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) eine Urkunde an EDV-Leiter Alexander Maier, in der die Stadt Emmendingen bundesweit als Modellkommune „GreenITown“ ausgezeichnet wurde.

Damit wird der Kommunalverwaltung Emmendingen eine „nachhaltige, ressourcenschonende und klimafreundliche Informations- und Kommunikationstechnologie“ bescheinigt, die beispielhaft zur Nachahmung für andere Kommunen empfohlen wird. Ziel des zweijährigen Projektes „GreenITown“ war es, die mit der zunehmenden Digitalisierung in Kommunen verbundenen Energieverbräuche zu ermitteln, Einsparpotentiale bei Energieverbrauch, Kosten und CO2-Verminderung sowie eine Maßnahmenstrategie für weitere Maßnahmen aufzuzeigen.

Emmendingen wurde in einem Wettbewerb als eine von acht Modellkommunen für dieses von der nationalen Klimaschutziniative (NIK) geförderte Projekt ausgewählt.

Schon bei der Bestandsaufnahme zeigte sich, dass das von Alexander Maier geleitete EDV-Team im Bereich Energieeinsparung bereits gut aufgestellt war. So lobte Steffen Holzmann, Projektleiter bei der Deutschen Umwelthilfe e.V. „Die IT-Abteilung in Emmendingen gehörte zu den professionellsten, die wir im Projekt beraten durften“. Bereits während der Projektlaufzeit konnten einige wichtige Energiesparmaßnahmen z.B. durch Verbesserungen bei der Kühlung des Serverraums und dem Ersatz von Laser- zu energiesparenden Tintenstrahldruckern realisiert werden.

Im Ergebnis freut sich Gebäudeenergiemanager Achim Strübin über reale Stromeinsparungen von 19.000 KwH / Jahr (ca. 5.000 €) und Klimaschutzmanager Armin Bobsien über die Einsparung von ca. 10 Tonnen klimaschädlichem CO2. Im Rathaus steht der Energieverbrauch der Computer- und Informationstechnologie mittlerweile an zweiter Stelle hinter der Wärmeversorgung. Bei konsequenter Umsetzung der bisherigen Strategie kann so die bereits erreichte CO2-Einsparung nochmals verdoppelt werden.

„Für Emmendingen hat sich die Investition in das Projekt definitiv gelohnt. Es sollen nun die Erfahrungen beim Stromsparen in einem Handlungsleitfaden für Mitarbeiter und die Bevölkerung zusammengefasst werden, denn auch in Privathaushalten gibt es erhebliche Stromeinsparpotentiale durch die Verwendung von „GreenIT“, zieht Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister und Schirmherr des Projekts in Emmendingen eine positive Bilanz.

Die Stadt Emmendingen nahm 2017 zum ersten Mal an der „Earth Hour“ teil

... und setzte damit ein Zeichen für den Klimaschutz!

Am Samstag, den 25. März gingen im Rahmen der vom Umweltverband WWF initiierten Aktion „Earth Hour“ für eine Stunde rund um den Globus die Lichter aus. Millionen Menschen und zahlreiche Städte löschten von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr das Licht an markanten Punkten, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Emmendingen war dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei und schaltete um Punkt 20:30 Uhr das Licht am Stadttor und am Neuen Rathaus aus.
Dem Aufruf zum Mitmachen folgten über 40 Bürgerinnen und Bürger, die die Aktion vor Ort tatkräftig unterstützten: Nach Herunterzählen des Countdowns gab es ein Fotoshooting mit Wunderkerzen vorm Stadttor. Danach ging es weiter zum gänzlich im Dunkeln liegenden Neuen Rathaus, wo mit knapp 200 Teelichtern der Schriftzug „EARTH HOUR“ gelegt wurde. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Singer-Songwriterin Margerit Michell. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Mitwirkenden für Ihr Engagement herzlich bedanken.

Emmendingen hat mit dieser Aktion gezeigt, dass jeder einen Beitrag bei der Energiewende vor Ort und für den Klimaschutz leisten kann. Klimaschutzmanager Armin Bobsien verwies in diesem Zusammenhang beispielhaft auf das städtische Beratungsförderprogramm „Energiehaus Emmendingen“, welches Hausbesitzer und Wohnungseigentümergemeinschaften gezielt unterstützt bei energetischen Haus- und Heizungsmodernisierungen. Bis zu 80% Energieeinsparungen und 90% Reduktion an klimaschädlichen Treibhausgasen lassen sich so im Zuge der schrittweisen Bestandsgebäudesanierungen realisieren.

Earth Hour 2017, Foto: Nik van Veenendaal
Earth Hour 2017: vor dem Stadttor
Earth Hour 2017, Foto: Nik van Veenendaal
... und vor dem Rathaus, Fotos: Nik van Veenendaal

Klimaneutrales Emmendingen

Emmendingen bei der Solarbundesliga weiter nach oben geklettert
Emmendingen bei der Solarbundesliga weiter nach oben geklettert

Beim interkommunalen Wettbewerb "Solarbundesliga 2014/2015" um die meisten Solarstrom- und Warmwasserkollektoren vor Ort, konnte Emmendingen wieder sehr gut punkten.

In der Kategorie der Mittelstädte zwischen 20.000 und 100.000 Einwohner kletterte die große Kreisstadt aus dem Breisgau vom 37. auf den 33. Platz, bei insgesamt 274 teilnehmenden Kommunen dieser Größenordnung. Emmendingen konnte unter anderem Offenburg, Lahr und Lörrach (96. Platz) hinter sich lassen. In der Landeswertung Baden-Württemberg, unabhängig von der Gemeindegröße, verbesserte sich Emmendingen vom 162 auf den 147. Platz von 500 Solarbundesliga  Kommunen. Freiburg musste sich mit dem 266. Platz zufrieden geben.

Die Stadt Emmendingen sieht sich durch die sehr gute Platzierung bestätigt, ihren Weg zur Klimaneutralen Kommune konsequent fortzusetzen. Nur mit dem massiven Ausbau regenerativer Energien und einer effizienten Nutzung von Gas und Öl sowie der Senkung des Gebäudeenergiebedarfs,  kann eine erfolgreiche Klimawende erreicht werden. Die jüngste Hitzeperiode führt vor Augen, dass Investitionen im Gebäudewärmeschutz nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer Vorteile besitzt und zu einer Steigerung des Wohnkomforts beiträgt.

Energiehaus Emmendingen

Neue Kampagne Energiehaus Emmendingen

Nach dem großen Erfolg der Stadtteilkampagne Bürkle-Bleiche folgt die Kampagne "Energiehaus Emmendingen".

Wieder können alle Hauseigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen in Emmendingen, die ihre Gebäude energietechnisch sanieren möchten, umfangreiche Beratungsangebote, Fördermittel und Begleitung ihres Sanierungsvorhabens in Anspruch nehmen.

Die vom Land Baden-Württemberg unterstützte Kampagne basiert auf den drei Säulen - Beratung, Förderung und Umsetzungsbegleitung.

Informationsveranstaltungen und Aktionen, die auf die vielfältigen Möglichkeiten von Wärmeschutz, rationelle Energieverwendung und erneuerbare Energien im eigenen Haus hinweisen runden das Angebot ab. Auch steht das "Klimapartner-Netzwerk" aus erfahrenen Handwerks- und Planungsfirmen zur Verfügung. Machen Sie mit!

Mehr Informationen

Gewinner des Teilnahmewettbewerbs 2014

Emmendingen als einzige Gemeinde zweimal ausgezeichnet
Emmendingen als einzige Gemeinde zweimal ausgezeichnet

Emmendingen ist die einzige Gemeinde in Baden-Württemberg, die zum zweiten Mal in Folge bei einem Landeswettbewerb im Klimaschutz als Gewinnergemeinde ausgezeichnet wurde.

Bereits 2010 wurde Emmendingen als eine von

10 Gemeinden in Baden-Württemberg

beim Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ ausgezeichnet.

Klimaschutz am Oberrhein

Die Stadt Emmendingen ist strategischer Partner der Initiative "Klimaschutz am Oberrhein".

Ziele der Initiative

Klima schützen: Klimaschutz geht uns alle an! Die Initiative „Klimaschutz an Oberrhein“ hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klimaschutz in der Region aktiv zu fördern und so mit dazu beizutragen, dass die Klimaschutzziele des Bundes, des Landes und der Gemeinden die eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um mindestens 20 Prozent bis zum Jahr 2020 vorsehen, am Oberrhein erreicht werden können.

Energieverbrauch senken: Nur über massive Senkung des Energieverbrauchs können die Klimaschutzziele der Bundesrepublik erreicht werden. Energieeinsparung schützt aber nicht nur das Klima, es spart auch eine Menge Geld.

Regionale Wirtschaft fördern: Aktiver Klimaschutz hilft nicht nur dem Klima und verbessert die Lebensqualität und sichert die Zukunft – aktiver Klimaschutz ist auch aktive Wirtschaftsförderung für die regionale Wirtschaft. Handwerk, Mittelstand, Architekten, Fachplaner und Ingenieure profitieren von den Investitionen und Maßnahmen für den Klimaschutz und die Energieeffizienz. Allein in der Region am Oberrhein beträgt das mögliche Gesamtvolumen aller Maßnahmen rund 14 Milliarden Euro

Weitere Infomationen erhalten Sie unter: www.klimaschutz-oberrhein.de

Ihr Kontakt zur Stadtverwaltung

Fachbereich 3
Klimaschutzmanager

Armin Bobsien
Zimmer: 316

07641 452-643
07641 452-235
E-Mail schreiben
www.energiehaus.info

BürgerEnergiegenossenschaft Emmendingen

Wir wollen gemeinsam mit erneuerbaren Energien etwas unternehmen, weil wir für kommende Generationen und die Umwelt Verantwortung tragen.

www.buergerenergie-emmendingen.de