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Bürgerbeteiligung

Nachhaltige Zukunftsgestaltung für Emmendingen

Bürgerinnen und Bürger diskutierten über Kernthemen in den Werkstätten
Bürgerinnen und Bürger diskutierten über Kernthemen in den Werkstätten

Bürgerbeteiligung zum Stadtentwicklungskonzept „Mein EMMENDINGEN 2035“
Die Stadt Emmendingen plant für die Zukunft: Um die Kommunalpolitik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten, wird der 2017 mit der „Perspektivwerkstatt“ begonnene Stadtentwicklungsprozess weiter fortgesetzt. Bis zum Jahr 2020 werden mit dem neuen Flächennutzungsplan die Weichen für die Emmendinger Stadtentwicklung der nächsten 15 Jahre neu gestellt. Deshalb hat die Stadt Emmendingen das Stadtentwicklungskonzept „Mein Emmendingen 2035“ in Auftrag gegeben.

Im März 2019 gab es insgesamt sechs Bürgerwerkstätten zum Stadtentwicklungskonzept „Mein EMMENDINGEN 2035“: Mehr als 200 engagierte Bürgerinnen und Bürger machten sich in den vom Stuttgarter Büro Reschl moderierten Workshops Gedanken über zentrale Fragen der Stadtentwicklung. Diskutiert wurde dezentral für alle Stadtteile und Ortschaften über Wohnen und Wirtschaft, Landschaft und Ökologie, Naherholung, Tourismus und Kultur, Städtebauliche Gestalt und Raumstruktur, Soziale Infrastruktur und Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung.

Ergebnisse der Bürgerbefragung 2018

Am 11. März 2019 fand in der Steinhalle die Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung zum Stadtentwicklungskonzept statt. Dort wurden auch die Ergebnisse der Bürgerbefragung präsentiert.

Im Vorfeld wurden 4.001 ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu den verschiedenen Themen in Emmendingen gefragt.

Hier finden Sie die Ergebnisse.

Öffentliche Abschlussveranstaltung

Die Ergebnisse der Beteiligung werden in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt am:

Montag, 6. Mai 2019 um 19 Uhr, Steinhalle, Steinstraße 1

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Zeitlicher Ablauf des Stadtentwicklungskonzepts

Eine zentrale Forderung der Bürgerbeteiligung (Perspektivwerkstatt) ist erfüllt: Die Stadtverwaltung hat dem Stadtrat in der Sitzung am 30.01.2018 die Erstellung eines Stadtentwicklungskonzeptes vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde mit einer Gegenstimme vom Stadtrat angenommen.

In der Stadtratssitzung am 24.04.2018 hat sich der Stadtrat nun für das Stuttgarter Planungsbüro Reschl entschieden, das den Prozess zum Stadtentwicklungskonzept begleiten soll.
Das Ziel eines integrierten Stadtentwicklungsplanes ist es, eine nachhaltige Zukunftsgestaltung für die Stadt zu ermöglichen. Die integrierte Stadtentwicklung nimmt die ökonomischen, die ökologischen, sozialen und kulturellen Dimensionen in gleicher Weise in den Blick. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wird erarbeitet, wie sich Emmendingen in Zukunft entwickeln soll. Die Ergebnisse sollen bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes berücksichtigt werden.

Wie ist der zeitliche Ablauf?

  • April 2018: Vergabe an ein Planungsbüro
  • Mai/Juni 2018: Grundlagenermittlung und Bestandsanalyse
  • Juli 2018: Verwaltungsworkshop
  • September 2018: Klausurtagung des Stadtrats
  • November bis März 2019: Bürgerbeteiligung
  • Mai 2019: Strategieklausur Stadtrat (optional)
  • Juni 2019: Abschlussbericht
  • Juli 2019: Erstellung des Stadtentwicklungskonzepts

Ihr Kontakt zur Stadtverwaltung

Büro des Oberbürgermeisters
Bürgerreferentin

Frau Böttcher
Zimmer: S203

07641 452-1020
07641 452-1009
E-Mail schreiben

Hintergrundinformationen zum Flächennutzungsplan

Was ist der Flächennutzungsplan (FNP)?
Der Flächennutzungsplan ist ein umfassender räumlicher Entwicklungsplan einer Gemeinde, der vorgibt, wie der Boden genutzt werden soll. Er regelt also, auch für die Zukunft, wo beispielsweise Wohnflächen und wo Gewerbe entstehen soll. Ein solcher Plan muss immer die verschiedenen Interessen abwägen.

Die Stadt Emmendingen ist Mitglied in der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen (VVG). Diese umfasst die Gemeinden Malterdingen, Teningen, Freiamt, Emmendingen und Sexau. Die VVG beschließt ihren Flächennutzungsplan gemeinsam.

Der letzte Flächennutzungsplan der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen wurde am 14.07.2006 wirksam und kann auf der Homepage der Stadt Emmendingen eingesehen werden.

Wie wird der Flächennutzungplan beschlossen/aufgestellt?
Der Flächennutzungsplan gilt immer für einen bestimmten Zeitraum, meistens zwischen 15 und 20 Jahren. Für die VVG Emmendingen muss also in den nächsten Jahren ein neuer FNP aufgestellt werden. Solch eine Aufstellung dauert in der Regel mehrere Jahre und am Ende muss der Plan von der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft beschlossen werden.

Die Stadt Emmendingen möchte jetzt schon vor Beginn des Verfahrens wissen, welche Schwerpunkte die Emmendinger Bürger setzen möchten und diese Informationen dann in die Neugestaltung des FNP aufnehmen.

Was ist ein Regionalplan?
Der Regionalplan stellt eine überörtliche Planung dar. Er enthält textliche und grafische Darstellungen über die geplanten Nutzungen in einem größeren Gebiet. Damit konkretisiert er die Ziele der Landesplanung. Er wird vom Regionalverband Südlicher Oberrhein erstellt und von der Regionalverbandsversammlung beschlossen und dann vom Wirtschaftsministerium genehmigt. Der Regionalplan ist für nachfolgende Planung innerhalb der Gemeinden und Städte eine verbindliche Vorgabe.

Mehr Infomationen zum Regionalplan

Der FNP stellt dar, wie die Flächen einer Gemeinde zur Zeit und in der Zukunft genutzt werden sollen.
Der FNP stellt dar, wie die Flächen einer Gemeinde zur Zeit und in der Zukunft genutzt werden sollen.