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Starkregen & Hochwasser

Risikomanagement für Starkregen-Ereignisse als neue kommunale Aufgabe

    

Risikoanalysen und vorbeugende Maßnahmen sorgen Schutz

Die Starkregen-Ereignisse der vergangenen Wochen sorgten für spektakuläre Fotos und Amateurvideos; im Stadtgebiet Emmendingen war Mundingen besonders betroffen.

Was passiert bei Starkregen, und wie können Schäden verhindert werden?

Bei Starkregen entsteht die Überflutung durch große Niederschlagsmengen, die nicht mehr vom Boden oder der Kanalisation aufgenommen werden können und dann entsprechend der Geländetopographie zusammenfließen. Die Regenwasserkanalisation in Mundingen ist entsprechend den technischen Vorgaben so dimensioniert, dass sie für ein theoretisch alle drei Jahre wiederkehrendes „besonderes Regenereignis“ ausreicht.

Bei heftigeren kurzen und starken Regenereignissen können die Straßeneinläufe und die Kanäle das Wasser nicht mehr schnell genug abführen, und es fließt über die Oberfläche wie Straßen oder Gärten ab. Das Starkregenwasser lässt sich aufgrund seiner Intensität und Dynamik kaum kanalisieren.

Im Gegensatz dazu ist Hochwasser eine zeitlich begrenzte Überschwemmung von normalerweise nicht mit Wasser bedecktem Land durch oberirdische Gewässer. Anders als bei einem Hochwasser, das meist langsam ansteigt, suchen sich Starkregen-Fluten binnen Minuten ihren Weg – hier kann jedes Haus, unabhängig von einer Nähe zu Fließgewässern, betroffen sein. Grundstücke und Gebäude müssen also entsprechend dem Risiko angepasst werden.

Starkregen-Ereignisse nehmen zu - was tut die Stadt?

Beim Hochwasserschutz setzen die Maßnahmen gezielt an den Fließgewässern an: In Mundingen laufen zurzeit die Planungen zum Hochwasserschutz am Weißbach, und auch in Windenreute sind Schutzmaßnahmen am Wannenbach geplant. Die für die Umsetzung des Hochwasserschutzes in Mundingen benötigten Grundstücke sollen noch in diesem Jahr notariell beurkundet werden. Dann kann der Querschnitt des Weißbachs nach Abschluss der aufwendigen Planung erweitert werden, um mehr Wassermassen aufnehmen zu können. Die Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz am Brettenbach im Bereich Stadtmitte sind weitestgehend fertiggestellt. Zusätzlich zu den genannten Hochwasserschutz-Projekten führt die Stadtverwaltung Maßnahmen zum sogenannten „Starkregen-Risikomanagement“ durch.

Dabei werden von einem spezialisierten Ingenieurbüro Gefahren und Risiken durch Starkregenereignisse ermittelt, um Handlungskonzepte speziell für Emmendingen entwickeln zu können. Die Erfahrungen zeigen, dass auf der Grundlage eines abgestimmten Gesamtkonzepts die Risiken durch Starkregen wirkungsvoll reduziert oder vermieden werden können. Außerdem nimmt Emmendingen an einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt teil: Bei diesem Projekt wird mittels Vermessungsdrohne ein detailliertes Geländemodell erzeugt, das dann zu einer präziseren Starkregenmodellierung beitragen soll.

Es werden Karten für die drei verschiedenen Starkregenszenarien berechnet (selten, außergewöhnlich, extrem). Diese Karten werden nach der Fertigstellung voraussichtlich Ende 2021 auch der Bürgerschaft zur Verfügung gestellt werden, so dass alle ihr individuelles Wohnlagen-Risiko abschätzen können. Die Karten sind für alle Grundstückseigentümer_innen im Hinblick auf eine etwaige Anpassung ihrer Gebäudeversicherung interessant.

Bei neuen Baugebieten (wie aktuell dem „Elzmättle“) werden Starkregenereignisse bereits in der Planung berücksichtigt, etwa durch die Anlage von Sickermulden und Retentionsflächen. Schon kleine Änderungen an der Topographie können helfen, das Wasser gezielt von der Bebauung wegzuleiten. Im Rahmen der Klimaanpassungs-Strategie, die das städtische Klimaschutzmanagement aufbauend auf die Stadtklima-Analyse und die Starkregen-Risikokartierung gerade vorbereitet, werden 2022 weitere Maßnahmen entwickelt und eine Prioritätenliste erstellt.

Vorsorge als Gemeinschaftsaufgabe

Grundlegende Änderungen am Kanalsystem würden jahrelange Baumaßnahmen, finanzielle und technische Herausforderungen und eine deutliche Erhöhung der Abwassergebühren mit sich bringen: Sollte die Kanalisation jedes Regenereignis abführen können, müssten die Kanaldurchmesser um ein Vielfaches größer gebaut werden. Die Schmutzwasserkanalisation (Abwasser aus Dusche, WC etc.) ist vor allem für häusliche und gewerbliche Abwässer ausgelegt.

Bei Starkregen fließen zusätzlich große Mengen „Oberflächenwasser“ durch die Kanaldeckel in der Straße und aus Falschanschlüssen von Grundstücken in den Schmutzwasserkanal. Bereits 2014 wurden aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre in Mundingen an einigen neuralgischen Stellen besondere „Verschlussdeckel“ in die Schächte eingebaut. Beobachtungen während des Starkregens vor Ort haben gezeigt, dass diese Verschlussdeckel eine noch stärkere Überlastung verhindert haben. Ein hundertprozentiger Schutz wird nie gewährleistet werden können.

Trotzdem prüfte der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung in den letzten Tagen die bestehenden Verschlüsse und ergänzte zehn an weiteren Stellen im Bereich Weißbachweg und Friedrich-Mößner-Straße. Die Vorsorge ist eine kommunale und private Gemeinschaftsaufgabe: Selbst bei größten Anstrengungen auf kommunaler Ebene werden die Auswirkungen von Unwettern auch künftig nicht beherrschbar sein.

Daher ist es umso wichtiger, dass Haus- und Grundstückseigentümer_innen oder Mieter_innen auch selbst vorsorgen. Bei der Planung und dem Bau von Gebäuden wurde die Möglichkeit hoher Wasserstände durch Starkregen meist nicht bedacht.

Konkrete Schutzmaßnahmen

Im Bereich „Objektschutz“ gibt es verschiedene Optionen, die Schäden verhindern können: Geeignet sind Baumaßnahmen wie z. B. die Erhöhung der Lichtschächte und der Einbau druckdichter Kellereingangstüren oder der Einbau von ausfahrbaren Schutzeinrichtungen, etwa an Einfahrten. Wer durch „Rückstau“ eindringendes Wasser im Keller hatte, kann sich um eine funktionierende Rückstausicherung kümmern. Dies wird nicht nur seitens der städtischen Abwassersatzung, sondern meist auch seitens der Gebäudeversicherung gefordert. Über mögliche private Rückstausicherungen (Rückstauklappe, Rückstauebene, Verschließen von nicht genutzten Abflüssen) informiert Sie der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung gerne. Einen guten Überblick dazu erhalten Sie auch auf der Homepage des Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung www.abwasser-emmendingen.de, ebenso erhalten Sie Informationen beim Eigenbetrieb Abwasser telefonisch unter: Telefonnummer: 07641 452-8103.